Über die ausführbare Datei „alg.exe“ wird ermöglicht, dass Anwendungen (wie beispielsweise IM-Clients, RTSP, BitTorrent, SIP und FTP) von einem Client-Computer dynamisch passive TCP-/UDP-Ports bei der Kommunikation mit bekannten Ports auf einem Server nutzen können. So kann Software auch bei Vorhandensein einer Firewall auf Anwendungen zugreifen, die sich auf einem anderen Computer befinden.
Ist die Datei „alg.exe“ nicht vorhanden, hätte dies zur Folge, dass die Sicherheitsprotokolle Kommunikations-Ports sperren oder dass Netzwerkadministratoren bewusst mehrere Ports auf der Firewall öffnen müssen. Dies würde zu einer enormen Anfälligkeit des Netzwerks und potentiellen Bedrohungen führen.
Die Entwicklung von „alg.exe“ erfolgte im Zusammenhang mit den Computer-Netzwerkarchitekturen. Hier steht sie im Zusammenhang mit dem Application Level (oder Layer) Gateway Service und Network Address Translation. Sie ist darüber hinaus darauf ausgelegt, den Firewallschutz des Netzwerks zu ergänzen.